Dokumentation

Die Wetterstation wurde in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Freilandexperimente und Instrumentierung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena nach den Richtilinien des Deutschen Wetterdienstes für automatische Klimastationen geplant und installiert. Sie befindet sich auf einer der stiftungseigenen Agrarflächen unweit der Forschungsstation und stellt seit dem 2. April 2015 die Wetterdaten für die von der Stiftung geförderten wissenschaftlichen Forschungsprojekte zur Verfügung.

Wetterstation Linde 2

Die Station besteht aus einem 10 m hohen Mast, der in drei Höhen und Richtungen abgespannt ist. An der Mastspitze befinden sich auf zwei Auslegern ein 2D-Ultraschallanemometer für die Messung der Windstärke und -richtung sowie ein Pyranometer zur Ermittlung der Globalstrahlung (direkte und indirekte Sonneneinstrahlungsintensität). Darunter befinden sich Sensoren für die Messung der Lufttemperatur und -feuchtigkeit sowie des Luftdrucks. Im nahen Umfeld des Mastes sind zudem ein Niederschlagsmesser und Bodenthermometer in fünf sowie Bodenfeuchtigkeitssensoren in drei verschiedenen Tiefen installiert.

Skizze Wetterstation Linde

Ein Datenlogger fragt die aufgenommenen Daten der Sensoren in einem 10 s-Intervall ab und übermittelt sie alle 10 Minuten per GPRS an das Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena, wo die Messergebnisse automatisiert aufbereitet und archiviert werden (Mittelwerte, Extrema bzw. Summen).