Biodiversität in deutschen Nationalparks

Masterarbeit über Biodiversitätsforschung und -management sowie Kooperationen deutscher Nationalparks

Titel: Biodiversität – Management und Forschung in deutschen Nationalparks

Art des Projekts: Abschlussarbeit zur Erlangung des Master of Science an der Humboldt-Universität zu Berlin und der University of Namibia

Autorin: Cand.-M.Sc. Saskia Wied (Betreuer: PD Dr. agr. Frank Riesbeck)

Teil des Forschungsschwerpunkts: Schutzgebiete und Landnutzungskonflikte im ökosystemaren Vergleich

Abgeschlossen: 2015

Über das Projekt

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Die Zwillenberg-Tietz Stiftung förderte Saskia Wieds Masterarbeit im Studiengang Biodiversity Management and Research, den die Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam mit der University of Namibia anbietet.

Ihre qualitativen Interviewanalysen nutzte Saskia Wied, um eine gesamtdeutsche Übersicht über die Umsetzung der Maßnahmen zur Biodiversitätsforschung und zum Biodiversitätmanagement in den 14 Nationalparks (NLP) zu erstellen. Außerdem hatte sie das Ziel, bestehende Projekte in Bezug auf deutsche und internationale Standards (z.B. Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt und IUCN-Kriterien) zu bewerten, aktuelle Kommunikationsstrukturen zwischen den Schutzgebieten aufzuzeigen und das Potenzial für weiterführende Kooperationen auszuloten. Einen besonderen Fokus legte sie in diesem Projekt auf das Havelländische Luch.

Um ihre Ziele zu erreichen, bezog sie ausgewählte Gebiete anderer Naturschutzkategorien im Rahmen spezifischer Fallstudien ein; Beispiele dafür sind die Biosphärenreservate Schorfheide-Chorin und Spreewald sowie der Naturpark Westhavelland. So hat sie eine Diskussionsgrundlage für weiterführende Kooperationen des Havelländischen Luchs mit anderen Schutzgebieten der Region geschaffen, wie beispielsweise dem Nationalpark Unteres Odertal.